Vertrauen auf Abstand? Politische Influencer

Hinsichtlich der Wirkung von Social Media auf politische Prozesse stellen sich folgende Fragen: Wie wirkt Social Media-Kommunikation auf die potenziellen Wählerinnen und Wähler? Ist davon auszugehen, dass sich diese neue Art der Kommunikation auf parteiliche Auswahlkriterien und Listenaufstellungen auswirkt? Und geht zukünftig ein politisches Amt automatisch mit politischem Influencer-Dasein einher?

Für die Konrad-Adenauer-Stiftung habe ich zur Beantwortung dieser Leitfragen auf Erkenntnisse meiner
Dissertation zurückgegriffen und diese in konkrete Handlungsempfehlungen übertragen.

Die Argumente zur Übersicht:

  • Durch eine sich stark verändernde Mediennutzung stellen sich grundlegende Fragen darüber, wie politische Präferenzen entstehen.
  • Der Aufbau einer persönlichen, politischen Marke erfordert die Hervorhebung positiver Eigenschaften bei gleichzeitiger Herausarbeitung politischer Überzeugung.
  • Die Mehrheit der deutschen Politikerinnen und Politiker hat sichtbare Schwierigkeiten mit der kanalgerechten Nutzung von Social Media Tools.
  • Die Inszenierung als Personenmarke auf Social Media hat Einfluss auf die Urteilsbildung und beeinflusst die Bewertung von Politikerinnen und Politikern positiv.
  • Kommunikation auf Social Media wird Auswirkungen auf innerparteiliche Auswahlkriterien und Listenaufstellungen haben.

Der Text ist hier verfügbar: LINK

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